Schleswig-Holsteinisches Fußartillerie-Regiment Nr. 9
 
   
Regimentsfahne
Garnison: Ehrenbreitstein (St. u. II. B.) und Cöln (I. B.)
Stiftungstag: 27. September 1806
(Wieder-Indienststellung im Offizier-Verein: )
Unterstellungen:
VIII. Armeekorps,
2. Fußartillerie-Brigade
 
Zusammensetzung:
Stab, I. und II. Bataillon
 
 
 
 
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1874 erfolgt mit der Trennung von Feld- und Fußartillerie das Aus- scheiden der Schleswigschen Festungsartillerie-Abteilung Nr. 9 aus dem Verband der 9. Artillerie-Brigade und die Angliederung an das Fußartillerie-Regiment Nr. 2. Damit erfolgte auch die Umbenennung in Schleswigsches Fußartillerie-Bataillon Nr. 9.

Hervorgegangen war diese Artillerieformation aus der am 27. September 1866 in Sonderburg gegründeten „Festungsartillerie-Abteilung in den Elbherzogtümern“, welche wiederum aus verschiedenen, bis zum Jahre 1809 zurückreichende, Artillerieformationen zusammen gestellt worden war, die sowohl an den Befreiungskriegen wie auch an den Feldzüg 1864 teilgenommen hatten.

1870 wurde das Schleswigsche Fußartillerie-Bataillon Nr. 9 in der Küstenverteidigung verwendet und gehörte zur Kriegsbesatzung von Sonderburg, lediglich die 1. Kompanie überschritt am 15. November 1870 die französische Grenze und trat zum Gouvernement Metz als Artil- leriebesatzung des Forts Plappeville. Die 1. Kompanie kehrte im April 1871 nach Sonderburg zurück.

Nach mehreren Verlegungen kommt das Bataillon zum 1. April 1887 nach C öln und wird dem Fußartillerie-Regiment Nr. 7 angegliedert.

Infolge gespannter Beziehungen mit Frankreich wird das Bataillon im Sommer 1888 für etwa 2 Monate zur Verstärkung der Artillerie- Kriegsbesatzung nach Metz kommandiert.

Am 1. Oktober 1893 wurde in Koblenz ein Stab aufgestellt und das Schleswigsche Fußartillerie-Bataillon Nr. 9 zum I. Bataillon des neuen Schleswig-Holsteinischen Fußartillerie-Regiments Nr. 9. Das II. Bataillon wurde durch die Abgabe einer Kompanie des I. Bataillons und anderer Regimenter gebildet.

Das Regiment wurde 1898 mit der schweren Feldhaubitze ausgestattet, mit der bereits seit 1894 auf Schießübungen geschossen wurde.

Am 27. Januar (Kaisergeburtstag!) 1900 übernimmt das Regiment die Fahne des Feldartillerie-Regiments Nr. 9, welche letzterem am 24. Juni 1867 verliehen worden war.

1905 erhält das II. Bataillon Haubitzen 02 und 1906 das I. Bataillon Stahlmörser.

Ab 1908 erhielten die Kompanien die Bezeichnung Batterien.

1912 wird das I. Bataillon mit Rohrrücklauf-Mörsern bewaffnet und im Herbst trat eine Bespannungsabteilung zum II. Bataillon auf dem Ehren- breitstein.

1913 Im September wurde die Bespannungsabteilung vergrößert und zur Hälfte zum I. Bataillon nach Cöln verlegt.

Beim „Tag der Kölner Forts“ 2008
 
Artillerie-Major i.TR. Sievert führt durch die Festung Cöln
 
 
 
 
 
 
Weiter zur Uniformierung, Ausrüstung und Bewaffnung!
 
 
 
     
 
     
     


Offizier-Verein der Deutschen Armeekorps 1914 e.V.
© Christian Gollmar
2009